Traumaheilung

Auflösung von belastenden Themen

Heilung der Strukturen des Bewusstseins

 

 

 

Bewusstseins-Inhalte

Die meisten Probleme des Bewusstseins (unangemessene Reaktionen auf Wahrnehmungen, Gedanken oder Erinnerungen, destruktive Verhaltens- und Gefühlsmuster, etc.) sind meiner Meinung nach auf Traumen zurückzuführen. Bei den körperlichen Problemen sind die letztendlichen Ursachen vermutlich ähnlich, wenngleich dort die Zusammenhänge oft indirekt sind. Das heißt, dass viele körperlichen Probleme wie Zivilisationskrankheiten, Unfälle etc. auf destruktive Verhaltens- und Gefühlsmuster zurück verfolgt werden können, die ihrerseits von Traumen bedingt sind.

Vereinfachend lässt sich sagen, dass jedes Trauma ein Moment ungelebtes Leben war. Wenn der Schmerz zu intensiv wird (siehe Grafik rechts), verweigert sich die Seele und nimmt eine Auszeit. Der Schmerz, der so vermieden wird, wartet aber darauf, wahrgenommen zu werden. Er wird gespeichert, damit der Empfang auch nachträglich geschehen kann.

Wiederum vereinfacht kann man sich vorstellen, dass Traumen genau gleicher Qualität übereinander gespeichert werden - Stanislav Grof spricht dann von einem Trauma-Stapel, McFetridge von einem Trauma-String (2. Grafik rechts). Um ein Trauma nicht nur zu deaktivieren (von wo aus es jederzeit situationsbedingt re-aktiviert werden kann) sondern dauerhaft aufzulösen, muss das unterste Trauma im Stapel aufgelöst werden.

Die unangenehmste aber verlässlichste Methode, um ein Trauma aufzulösen, ist den damals ungelebten Schmerz jetzt in Regression zu erfahren. Damit es nicht zu einer Retraumatisierung kommt, wird die Zeitachse gedehnt, wodurch sich die Amplitude klarerweise verringert. Ist das ursächliche Trauma aufgelöst, verschwindet das Symptom in der Gegenwart, denn dieses ist vor allem eine Erinnerung daran, dass noch Schmerz im Speicher ist. Es liegen sozusagen noch ungelesene Briefe, die uns das Leben schrieb, im Postkasten.

 

 

Bewusstseins-Strukturen

Der überwiegende Teil der Traumastapel nahm seinen Anfang im prä- und perinatalen Bereich. Es lässt sich verallgemeinernd sagen: je früher das Trauma, umso stärker sind wir mit den sich daraus ergebenden Problemen identifiziert. Dabei reicht das Zellgedächtnis unserer Körper weiter zurück, als sich die meisten Menschen träumen lassen.

Die ganz ganz frühen Traumen führen nicht nur zu inhaltlichen Problemen des Bewusstseins, sondern sie verhindern, dass sich die Strukturen, in denen das Bewusstsein fließt, normal entwickeln können.

Sehr vereinfacht und bildlich gesprochen, führt ein normales Trauma zu einer gestauten Stelle im Bewusstsein, durch die das Leben nicht mehr fließt. In der Grafik rechts ist das Bewusstsein als amorphe Masse in einem Krug dargestellt, die verdichtete Stelle als dunkler Fleck. Mit Regression kann man an die Stelle gehen und den Schmerz, der diese Stelle verstopft, annehmen und damit auflösen. Danach kann das Leben dort wieder fließen.

Wenn allerdings auf Grund eines sehr sehr frühen Traumas die Struktur, die das Bewusstsein enthält, eine kräftige Delle hat, kann das im Bewusstsein beobachtbare Symptom gleich aussehen - eine verdichtete Stelle durch die das Leben nicht fließen kann. Gehen wir mit herkömmlichen Methoden der Trauma-Therapie dorthin, können wir auch Erleichterung erfahren, die allerdings nicht lange anhält. Da der Druck der beschädigten Struktur noch immer aufrecht ist, wird das gleiche oder ein sehr ähnliches Symptom wieder auftreten, immer wieder. Erst wenn wir die Delle wieder ausbeulen - so wie der Karosseriespengler eine Delle im Kotflügel ausbeult - wird das Symptom dauerhaft verschwinden, und zwar ganz von selbst, ohne dass wir uns mit den betroffenen Bewusstseins-Inhalten befassen.

Normale Traumen können irgendwo in der Vergangenheit liegen, deshalb müssen wir mit jedem Symptom einzeln danach suchen. Wir nennen diese Traumen deshalb auch 'individuelle Traumen'. Die ganz ganz frühen Traumen, welche die Strukturen schädigen, haben den Nachteil, dass sie sehr weit in der Vergangenheit liegen, ganz an den Anfängen des individuellen Bewusstseins. Sie haben allerdings den Vorteil, dass wir wissen, welches Entwicklungsereignis zu welcher beschädigten Struktur gehört, denn die Entstehung der Strukturen des Bewusstseins läuft bei allen Menschen gleich ab.

Um verletzte Bewusstseins-Strukturen in Ordnung zu bringen, verwende ich die sog. fortgeschrittenen Methoden. Manche Symptome werden durch die strukturellen Prozesse direkt beseitigt, andere werden dadurch erst mit herkömmlichen Methoden heilbar.

 

 

Peak States™

Es wird zwar üblicherweise nicht so betrachtet, aber auch die Abwesenheit von Peak States™ stellt technisch betrachtet ein Symptom für fehlentwickelte Bewusstseins-Strukturen dar. Wären wir fähig, alle vom Schöpfer zur Entstehung und Ausformung des Bewusstseins entworfenen Entwicklungsschritte getreulich zu befolgen, wäre jeder von uns ein lebensstrotzendes, glückseliges Wesen, begnadet mit allen erdenklichen inneren Ressourcen.

Weil dieser Mangel jedoch nahezu 100% der Menschheit betrifft, orientieren wir uns am sog. Durchschnittsbewusstsein. Wer überdurchschnittlich stark belastet ist, hat Probleme. Wer auf Grund intakterer Strukturen merklich 'besser drauf' ist, als der Durchschnitt, hat in unserem Sprachgebrauch eben den einen oder anderen Peak State™.

Falls Sie zu den glücklichen Menschen gehören, die Phasen von eindrücklich außergewöhnlich angenehmen Bewusstseinszuständen in ihrem Leben hatten, hier die frohe Botschaft: Es gibt jetzt die sehr realistische Möglichkeit, diese dauerhaft wieder zu erlangen.

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